WUT

Es war einmal die Wut.
Man sagte, sie sei zerstörerisch, unkontrollierbar. Darum war sie für viele ein ungeliebter Begleiter. Man unterdrückte sie gerne, nannte sie „negatives“ Gefühl.
Das fand die Wut schade, sie wollte nur zeigen wenn was nicht gut lief, rief zur Veränderung auf.
Hierin fühlte sie sich selten gehört. Das machte die Wut stinksauer, dann verlor sie manchmal die Kontrolle, dann platzte sie, die Wut. Und alle sagten: „Wusste ich es doch, man sollte die Wut am besten nicht zu nah an sich ran lassen.“
(Kathrin Sch.)

Foto: A. Kamlage
Foto: A. Kamlage

Nur für heute…
…traue ich der Wut als Kraft für Veränderung

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