…und was nun? Was tun?

Gleich vorneweg –
entscheidend ist immer:

Was spricht zu mir?
Was tut mir gerade gut?
Was brauche ich persönlich?
Was passt zu mir und zu meinem momentanen Leben?

Es kann helfen, am Beginn einer Wegetappe (so wie es die Fastenzeit sein kann) für sich bewusst ein paar Fragen zu klären nach …

… der ZEIT
Gibt es eine Tageszeit, in der ich einige Momente für mich sein kann und in der ich besonders aufnahmefähig bin für Gedanken und Impulse? z.B. früh am Morgen, während einer Weg- oder Wartezeit, in  einer Arbeitspause, am Abend…

… dem ORT
Gibt es einen Raum, an dem ich ungestört bin und mich besonders wohl fühle? Oder ein Ort, wo ich mich regelmäßig aufhalte? z.B. ein Zimmer, ein Wagenabteil, ein Ort in der Natur, eine Kirche…

… der GESTALTUNG
Möchte ich in den kommenden Wochen ein besonderes Symbol oder Zeichen in den Blick rücken, das mir hilft, mich zu konzentrieren und mich erinnert an meine Vorhaben? z.B. eine Kerze, ein Bild, ein Kreuz, ein Stein, eine Pflanze, ein persönliches Erinnerungsstück…

… der HALTUNG
In welcher Körperhaltung kann ich entspannt und doch wach und aufnahmefähig sein? Wie kann ich meinen Körper, meine Gedanken und meine Sinneseindrücke gut wahrnehmen? z.B. im aufrechten Sitzen, bewussten Gehen, mit einer besonderen Geste, geschlossenen Augen…

Text: A. Hiekisch

7 Gedanken zu „…und was nun? Was tun?“

  1. Meine Sinneseindrücke kann ich besonders gut frühmorgens oder spätabends beim gehen wahrnehmen,. Als Symbol könnte ich mir eine Pflanze vorstellen. Der Ort und die Zeit wären noch zu bestimmen.
    Viele Grüße
    Monique

    1. Ja, während des Tages sind die Eindrücke oft so vielzählig, dass es schwer fällt, sich selbst wahrzunehmen. 🙂

  2. Am fruehen Morgen, bevor die Anforderungen des Tages ueber mich hereinbrechen, bin ich am empfaenglichsten fuer Impulse. Beim anschliessenden Spaziergang mit meinem Hund habe ich die Musse, mir das Gelesene noch einmal so richtig durch den Kopf und ins Herz gehen zu lassen.

  3. Bei einem Lichter-Rosenkranz spüre ich mich sehr gut, in meinem Gymnastik-Kurs und wenn ich alleine bin. Klostermauern helfen mir auch, mich für eine kleine Zeit vom Vielerlei des Außens zu schützen.
    Eine angezündete Kerze bringt mir Licht.

    1. Danke, Cornelia, dass Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Wie groß die Vielfalt der Möglichkeiten ist, wird so nach und nach deutlich. Wunderbar!

  4. Mir hilft es, einzutauchen in das Stundengebet der Kirche, der regelmäßige Rhythmus des Gebetes, die verschiedenen Gemütslagen einzelner sowie von Gruppen in den Psalmen;
    mir tut es gut, einzeln (am Morgen, vor dem Schlaf) oder in Gemeinschaft (am Abend) mich in dieses Gebet hineinzubegeben. Gestärkt und in Frieden komme ich aus diesem Gebet, es gibt mir Kraft.

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