STILLE

Stille – wo gibt es die heute noch?
Straßenlärm, Musik, Kinder, geschäftiges Treiben. Da ist es schwer, einmal ruhig und still zu werden.

Man benötigt Ruhe und Zeit, um Stille wahrnehmen zu können und um in dieser Kraft zu tanken.

Stille heißt, Erholung und Einkehr – eine Möglichkeit, aus dem täglichen Trubel herauszukommen.
(Ellen S.)

Foto: A. Kamlage

Foto: A. Kamlage

Nur für heute…
… will ich mir die Zeit nehmen, um in Stille meinem Alltag für einen Moment zu entfliehen und darin Kraft den Tag zu finden.

GLOCKEN

Wenn die Glocken morgens um 7 zum Angelus läuten, weiß ich, dass es allerhöchste Zeit ist um aufzustehen. Allein durch den Schlag der Glocken gelingt es mir die Zeit, die ich am Schreibtisch verbringe, gut einzuteilen. Am Samstagnachmittag läuten die Glocken den Sonntag ein. Dann ist die Zeit reif für Müßiggang und Feierabend.
Und am Gründonnerstag verstummen sie. „Die Glocken fliegen nach Rom“, hieß es dann bei uns daheim. Wie schön, wenn in der Osternacht beim Gloria alle Glocken mit der Orgel in einen musikalischen Wettstreit einstimmten.
(Michaela S.)

Foto: D. Nädele

Foto: D. Nädele

Nur für heute…
… achte ich auf Glockenschläge in meinem Umfeld und schweigend will ich lauschen bis auch der letzte Schlag im Wind verklungen ist.